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Markt Schöllkrippen erprobt preisgünstige Lösung für Menschen im Rollstuhl

Soziales: Markt Schöllkrippen erprobt preisgünstige Lösung für Menschen im Rollstuhl, mit Rollator und Kinderwagen.

Schöllkrippen Donnerstag, 26.05.2016 – Barrierefrei dank Gummirampen


Ein Stück mehr Barrierefreiheit hat jetzt die Marktgemeinde Schöllkrippen an drei Fußgängerüberwegen für Menschen in Rollstühlen, mit Rollatoren und Kinderwagen geschaffen. Erprobt werden preisgünstige Gummirampen.

An den Ampeln vor dem Rathausparkplatz sowie an der ehemaligen Post in der Aschaffenburger Straße und am Zebrastreifen vor dem Gasthaus Fegeisen an der Ecke Lindenstraße/Industriestraße sollen Bordsteinrampen an den Gehsteigen den Übergang erleichtern.

Alternative zu Beton -  Die etwa 1,60 Meter breiten Rampen aus recyceltem Gummigranulat, eine laut Hersteller günstige Alternative zu Beton, lieferte die Karlstadter Firma Ro-Flex zu Kosten von insgesamt rund 700 Euro. Der RO-FLEX-Geschäftsführer Roger Scholz nahm jetzt beim vorläufigen Einbau vor Ort sogleich einen Rollator zur Hand und setzte sich anschließend in einen Rollstuhl, um Bürgermeister Reiner Pistner (FWG), Renate Welzenbach von der CSU-Frauenunion, Rainer Gnibba, dem Vorsitzenden des VdK Oberer Kahlgrund, sowie Bauhofleiter Felix Scholz den barrierefreien Übergang zu demonstrieren.

Antrag der Frauenunion - Wie Rathauschef Pistner berichtete, hatte die örtliche Frauenunion vor einiger Zeit bei der Gemeinde einen Antrag auf behindertengerechte Straßenquerungen gestellt. Er sei bereits auf der Suche nach Baufirmen für Bordsteinabsenkungen gewesen, so Pistner, als ihm VdK-Chef Gnibba den Hinweis auf die Ro-Flex-Gummirampen lieferte, die beispielsweise schon in Karlstadt verlegt wurden.

Mit der Kampagne »Weg mit den Barrieren!« mache sich der Sozialverband VdK für eine barrierefreie Gesellschaft stark, betonte Gnibba. Mit Spezialkleber Man wolle nun die Rampenlösung ausprobieren, so Reiner Pistner. Im Winter werde sich zeigen, ob die Gummiteile, die vom Bauhof mit einem Spezialkleber aufgebracht werden, Bestand haben.

Mit Blick auf weitere barrierefreie Maßnahmen teilte der Bürgermeister mit, dass die Marktgemeinde für die geplante »Komfort-Laufspur« in der Lindenstraße Zuschüsse aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (Kip) bekomme.Doris Pfaff. Main Echo

Quelle: Main Echo.

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